Lebenslauf

der Stifterin Wilhelmine SWARZ

Wilhelmine Swarz, geborene Lepold, wurde am 27.10.1922 in Bad Tatzmannsdorf, Ortsteil Jormannsdorf, geboren. Nach Absolvierung der Volksschule und des Gymnasiums in Oberschützen hat sie die Befähigung als Diplomkrankenschwester erworben. 1948 ist sie infolge der schlechten wirtschaftlichen Nachkriegsverhältnisse des 2. Weltkrieges, gemeinsam mit ihrem Vater Karl Lepold, in die Stadt Chicago (USA) ausgewandert.

Dort konnte sie ihre berufliche Befähigung als Diplomkrankenschwester rasch unter Beweis stellen und lernte ihren späteren Ehemann Richard Stanley Swarz kennen, der eine Ordination als Optometrist betrieben hat.
1949 haben Richard Stanley und Wilhelmine Swarz geheiratet. Die oben erwähnte Ordination wurde mit viel Fleiß, Engagement und Fachkönnen von den beiden Eheleuten betrieben und fand großen Zuspruch. Dies umso mehr, als zu dieser Zeit bereits etwa 20.000 Burgenländer mit ihren Familien nach Chicago ausgewandert waren.

Da die Ehe kinderlos blieb, fanden die Eheleute Swarz in ihren zahlreichen Urlaubsreisen rund um die ganze Welt ihr größtes Hobby, insbesondere auch zwecks Urlaub und Entspannung.

Daneben wurde die Heimat nie vergessen. In den letzten 20 Jahren ihres Lebens haben sie jährlich mindestens einmal das Burgenland besucht und sich mit dem Kauf des Hauses Lisztgasse 13 in Oberwart einen zusätzlichen Hauptwohnsitz geschaffen. Schließlich sind die Eheleute Swarz im Jahre 1998 von Chicago gänzlich nach Oberwart in das oben angeführte Haus übersiedelt.

Die Eheleute Richard Stanley und Wilhelmine Swarz waren seit ihrer Eheschließung im Jahr 1949 amerikanische Staatsbürger und haben diese Staatsbürgerschaft bis zu ihrem Ableben behalten.

Richard Stanley Swarz ist am 13.02.2009 verstorben, mit Hinterlassung eines Testamentes, mit welchem er seinen Anteil am Familienvermögen seiner Witwe Wilhelmine Swarz hinterlassen hat.

Wilhelmine Swarz ist am 13.05.2009 nachverstorben, mit Hinterlassung eines notariellen Testamentes, mit welchem sie das Familienvermögen teilweise auf die Seitenverwandtschaft und Pflegepersonen verteilt hat. Mit dem Rest des Vermögens wurde laut ihrem testamentarischen Auftrag eine gemeinnützige, öffentlich rechtliche Stiftung gegründet, die "Richard Stanley und Wilhelmine Swarz-Stiftung zur Förderung von Aktivitäten im Raum Südburgenland".